10.
12.
2011
Nati Frauen A | Autor: Keller Damian

Interview mit Jan-Erik Vaara

Er wirkte während 60 Minuten ruhig und gelassen, sein Team brauchte kaum Anweisungen. Schwedens Trainer Jan-Erik Vaara verbrachte einen angenehmen Nachmittag in St. Gallen und steht zum dritten Mal im WM-Final.
Interview mit Jan-Erik Vaara

Jan-Erik VaaraJan-Erik, auf früheren Fotos von unihockey.ch sieht man dich engagiert auf deine Spielerinnen einreden, gestikulieren. Mittlerweile stehst du fast unbeweglich da - wissen deine Spielerinnen mittlerweile einfach schon alles?
Wir hatten eine ganz starke Vorbereitung oder überhaupt eine sehr gute Zeit in den letzten zwei Jahren. Ich wüsste in der Tat nicht, was besser hätte laufen können. Wir wissen alles von uns, alles von den Gegnern - da braucht es während dem Spiel von mir keine grossen Inputs mehr.

Dein Kommentar zum Halbfinal gegen die Schweiz?
Die Schweiz ist motiviert und stark aufgetreten, hatte im ersten Drittel sogar mehr Abschlüsse als wir - wobei wir natürlich die klareren Chancen besassen. Die Schweiz musste für jede klare Chance hart arbeiten, uns fiel das etwas leichter.

Das Torverhältnis Schwedens vor dem Halbfinal lautete 87:1, den Halbfinal habt Ihr 11:2 gewonnen. Die hohen Resultate sorgen für viel Gesprächsstoff. Fühlst du eine gewisse Verantwortung dafür, wie Unihockey von aussen wahrgenommen wird?
Das kann nicht meine Aufgabe sein. Mein Job ist es, die schwedische Nationalmannschaft so gut wie möglich zu machen. Und heute hätte die Schweiz gut und gerne sechs Tore erzielen können - und ein 11:6 wäre im heutigen Unihockey schon ein ganz normales Resultat.

Was sagst du zu den „Steinzeitresultaten" in der Vorrunde?
Es steht mir nicht zu, das zu kommentieren.

Und zum Modus, der besagt, dass die Gruppenköpfe nicht gesetzt werden, womit der Final von 2009 diesmal schon im Halbfinal stattfand?
Auch hier - das sind Entscheide, die oben getroffen werden.

Wer oder was kann Schweden morgen im Final stoppen?
Ich gehe davon aus, dass wir auf Finnland treffen werden. Die Finninnen wissen seit Monaten, dass sie vermutlich im Final auf uns treffen werden und dürften sich entsprechend auf uns eingestellt haben. Aber Schweden hat seit zwei Jahren eine goldene Generation. Darüber bin ich sehr glücklich.

Vom 11. bis 15. November spielt das Frauen-Nationalteam an der WM-Qualifikation in Wolsztyn (POL) um die Teilnahme an der Weltmeisterschaft im Dezember 2027. Im Aufgebot von... WM-Qualifikation mit drei Debütantinnen
Im dritten Spiel der EFT in Gümligen führt das Schweizer A-Nationalteam der Frauen über 40 Minuten lang mit 1:0, kassiert in der Schlussphase aber noch zwei Tore und muss... Tschechien mit Wende in der Schlussphase
Nach der 1:6-Niederlage gegen Schweden konnten wir uns mit Chiara Gredig über das Spiel, die Einordnung der Niederlage nach zuletzt zwei Siegen gegen die Schwedinnen und den... Chiara Gredig: "Ein sehr lehrreiches Spiel"
An der Heim-EFT in Gümligen muss sich die Schweiz den Schwedinnen mit 1:6 geschlagen geben. Die Weltmeisterinnen können das hohe Tempo nicht immer mitgehen und geraten im... Schweiz verliert intensive Partie gegen Schweden

Community Updates

Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

Quicklinks