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2023
Nati Frauen A | Autor: Keller Damian

Lara Heini: „Müssen offensiv zulegen“

Wen bittet man nach einem verloreren Bronzespiel zum Interview? Eine routinierte Spielerin wie Lara Heini. Die 29-jährige Pixbo-Legionärin findet wenige Minuten nach Ende der WM 2023 klare Worte.

Lara Heini: „Müssen offensiv zulegen“ Lara Heini gewinnt keine vierte Bronzemedaille. (Bild: Fabian Trees)

Was hat heute im Bronzespiel gegen Tschechien gefehlt?
Lara Heini: Letztlich produzierten wir zu viele Eigenfehler, einen oder zwei zu viel. Vorne kreierten wir nicht genug Chancen. Gegen Schweden oder Tschechien kann man vier Tore kassieren, aber für Siege müssen mehr Treffer erzielt werden. Heute gegen Tschechien scheint es mir am Schluss auch noch eine Frage der Energie gewesen zu sein.

Hat sich da die etwas längere Erholungszeit der Tschechien nach dem Halbfinal bemerkbar gemacht?
Mehr Erholungszeit ist nie ein Nachteil, aber das soll keinesfalls eine Ausrede sein. Ein Bronzespiel ist immer für beide Teams schwierig.

Hattest du den Eindruck, dass nach dem ersten Treffer der Tschechinnen das Spiel zu kippen begann?
Wir liessen am Anfang nicht viel zu, kreierten aber auch nicht wahnsinnig viel. Kippen würde ich also nicht sagen, aber Tschechien brachte dann mehr Energie auf dem Platz.

Wagst du schon eine Bilanz über das ganze WM-Turnier?
Das Defensivsystem hat über das ganze Turnier gesehen gut funkioniert. Auf den Kampf und die Leidenschaft, die wir gegen Schweden gezeigt haben, können wir besonders stolz sein. Offensiv müssen mehr Tore her, um die Duelle mit den anderen Top-4-Nationen zu gewinnen. Wir haben die jungen Spielerinnen, um diesbezüglich etwas aufzubauen - aber ich habe schon früher gesagt, dass ich nicht vier Jahre warten will, bis wir erfolgreich sind.

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Gehört es jetzt zu deinen Aufgaben als routinierte Spielerin, um die Jungen nach dem verloreren Bronzespiel aufzurichten?
Da muss ich niemanden aufrichten. Wir haben das Bronzespiel verloren und das angestrebte Ziel nicht erreicht, da dürfen alle enttäuscht sein. Eine solche Niederlage kann auch eine grosse Motivation für die Zukunft sein.

Ein Wort zu deiner Pixbo-Teamkollegin Eliska Krupnova?
Ihr persönlich mag ich den Erfolg gönnen, weil ich weiss, wieviel sie in all den Jahren investiert hat. Aus einer neutraleren Warte darf auch gesagt werden, dass sich Tschechien die Medaille verdient hat. Es wurde viel in die Liga investiert, zahlreiche Spielerinnen sind im Ausland aktiv - wir wissen nicht erst seit heute, dass Tschechien die Schweiz längst mindestens eingeholt hat. Das Level in der Schweiz muss klar steigen.

Das war deine vierte WM. Dein Kommentar zu den fehlenden Fans?
Am Finalwochenende mit den zuschauenden Teams der anderen Nationen war es halbwegs okay, aber die neutralen Zuschauer fehlten. Solche gab es nicht. Keine Schulklassen. Und wenn man diese in einer Millionenstadt nicht in die Halle bringt, frage ich mich, warum man die WM hierhin vergibt.

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