12.
2025
Naja Ritter: «Haben uns ein gutes Gefühl geholt»
Am 14:1 gegen die Slowakei beteiligte sich mit Naja Ritter eine Doppeltorschützin, die normalerweise eher für das Verhindern von Gegentreffern zuständig ist. Die Skorps-Verteidigerin ist entsprechend happy.
Kannst du dich daran erinnern, wann du zuletzt zwei Tore in einem Spiel erzielt hast?
Naja Ritter: Ich glaube, das ist mir noch nie passiert. Oder vielleicht einmal? Ich weiss es nicht genau. Jedenfalls bin ich selten in der Nähe eines Hattricks, das Skoren gehört normalerweise nicht zu meinen Stärken (schmunzelt).
14:1 im Viertelfinal gegen die Slowakei - das gewünschte klare Resultat?
Wir hatten noch einige Phasen, in den die Slowakinnen zu Chancen kamen, aber insgesamt war es eine starke Teamleistung und wir zogen unseren Gameplan wie gewünscht durch. Nach der Niederlage gegen Tschechien war es wichtig, dass wir uns ein gutes Gefühl holen. Das ist uns gelungen und alle Spielerinnen kamen nochmal zu einem Einsatz.
Bei dir scheint das gute Gefühl zu stimmen - sehen wir am Samstag wieder zwei Tore von dir?
Wir werden sehen (lacht). Die Rolle unseres Blocks wird im Halbfinal aber sicher eine andere sein.
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Wir schwierig ist es für dich als gesetzte Verteidigerin im dritten Block, wenn die Stürmerinnen vor dir oft wechseln?
Wir trainieren ja zusammen, das ist kein Problem und wir sind alle flexibel genug, auch wenn die Zusammensetzung und Ausrichtung von Spiel zu Spiel anders ist.
Wie wichtig war es, zum ersten Mal nach eigenen Toren kein schnelles Gegentor zu fressen? Heute gab es 14 Mal die Chance dazu, passiert ist es nie.
Wir haben das nicht gross disktutiert. Es war einfach wichtig, den Ball sauber zu halten und in den eigenen Reihen laufen zu lassen.
Nach der Partie haben sich alle Spielerinnen sogleich die Hände desinfiziert.
Wir achten schon die ganze Woche auf solche Dinge. Wir sind viel unter Menschen und schütteln viele Hände. Es ist wichtig, gesund zu bleiben.