27.
11.
2021
Nati Frauen A | Autor: Güngerich Etienne

Schweden und Finnland mit lockerem Aufwärmen

Zum Auftakt der 13. Weltmeisterschaft der Frauen in Uppsala schiesst sich Rekord-Weltmeister Schweden vor eigenem Anhang für das Turnier warm. Die Gastgeberinnen deklassierten vor 1'123 Zuschauern die Slowakei mit 22:3. Auch Finnland kommt gegen Deutschland zu einem hohen Sieg, während in den anderen Partien Singapur am nächsten an eine Überraschung kommt.

Schweden und Finnland mit lockerem Aufwärmen Eins, zwei, los: Schweden startete wie die Feuerwehr in die Heim-WM. (Bild: Per Wiklund)

Noch vor der offiziellen Eröffnungszeremonie zur 13. Frauen-WM wurde das Turnier mit der Partie zwischen Singapur und Estland eröffnet. Es fehlte nicht viel und die erste Überraschung wäre bereits perfekt gewesen. Die favorisierten Estinnen taten sich nämlich ziemlich schwer und mussten nach einer frühen 2:0-Führung kurz vor der zweiten Pause den Ausgleich hinnehmen. Und auch auf den dritten Treffer reagierten die Asiatinnen erneut. Erst auf Estlands viertes Tor fanden sie keine Antwort mehr und blieben doch ohne Punkte.

Norwegen erster Gruppenleader
Auch im zweiten Spiel der Gruppe D konnte Aussenseiter Russland gegen Norwegen zwei Drittel lang mithalten und ging nach dem zweiten Tor von Mariia Kitaeva (19.) sogar in Führung. Mit vier Toren im Schlussabschnitt bewerkstelligten die Skandinavierinnen dann doch noch den Startsieg und nehmen damit die Tabellenführung in der Gruppe D ein.

Nur ein Spiel wurde heute in der Gruppe C ausgetragen. Während Italien und Thailand erst Morgen ins Geschehen eingreifen, kämpften die USA und Dänemark bereits um Punkte. Trotz drei Toren von Schweden-Söldnerin Michelle Linhart mussten sich die Amerikanerinnen mit 6:9 geschlagen geben. Bei Dänemark liess sich Mathilde Christensen ebenfalls als Hattrick-Torschützin auszeichnen.

Slowakeis missglückte Taktik
Gegen 17:00 Uhr am Nachmittag wurde die Weltmeisterschaft dann mit einer Zeremonie offiziell eröffnet. Kurz darauf trat der Gastgeber Schweden zum ersten Spiel gegen die Slowakei an. Und der Titelverteidiger legte los wie die Feuerwehr. In der 13. Minute gelang Ellen Backstedt bereits das siebte Tor für die Gastgeberinnen. Die Slowakei war in der Startphase vom Tempo und der Intensität ihrer Gegnerinnen komplett überfordert. Immerhin gelang Paulina Hudakova kurz vor der ersten Pause der erste Treffer. Ein kurioses Eigentor ausgeklammert war das Toreschiessen danach wieder Sache der Schwedinnen. Auf sechs Treffer im Mitteldrittel liessen sie im Schlussabschnitt acht weitere folgen und starteten damit mit einem 22:3-Sieg in ihr Heim-Turnier.

Slowakeis Headcoach Michal Jedlicka griff im Startspiel auf eine aussergewöhnliche Taktik zurück. Bereits im ersten Spielabschnitt ersetzte er seine Torhüterin durch eine sechste Feldspielerinnen, um dem hohen Pressing der Schwedinnen beim Auslösungsspiel mit einer Spielerin mehr entgegenwirken zu können. Die Idee wäre nicht schlecht gewesen, die Slowakinnen scheiterten aber immer wieder an ihren mangelnden technischen Fähigkeiten. Ehe Jedlicka im Schlussabschnitt die Taktik über Bord warf, konnten die Schwedinnen zweimal ins leere Tor einnetzen. Beim Rekordweltmeister konnte sich Thorengruppens Sofia Joelsson sechs Volltreffer gutschreiben lassen. Die erste Leaderin der Skorerliste heisst jedoch Moa Tschöp. Die eher für ihre Abräumer- statt Skorerqualitäten bekannte Verteidigerin glänzte mit einem Tor und acht Assists.

Gar mit einem zu Null startete Schwedens Gruppengegner Finnland in die interkontinentalen Wettkämpfe. Das Team von Lasse Kurronen steigerte sich gegen Deutschland mit den Drittelsresultaten von 4:0, 5:0 und 6:0 von Spielabschnitt zu Spielabschnitt. Nicht zu beneiden war die 19-jährige deutsche Torhüterin Noora Holle (Piranha Chur), die insgesamt 53 Schüsse auf ihr Gehäuse zugeflogen sah. Auf der anderen Seite hätte sich Tiltu Siltanen mit drei gegnerischen Torschüssen den Abend auch schenken können.

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Noora Holle hatte gegen Finnland alle Hände voll zu tun. (Bild: Per Wiklund)


WM 2021, Uppsala - 1. Spieltag

Gruppe A:
Tschechien - Schweiz 5:2

Gruppe B:
Schweden - Slowakei 22:3
Deutschland - Finnland 0:15

Gruppe C:
USA - Dänemark 6:9

Gruppe D:
Singapur - Estland 3:4
Russland - Norwegen 3:7

 

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Tabellen

1.Grasshopper Club Zürich+6344.000
2.Floorball Köniz+3538.000
3.SV Wiler-Ersigen+2735.000
4.UHC Alligator Malans+2829.000
5.HC Rychenberg Winterthur-426.000
6.Zug United+324.000
7.Waldkirch-St. Gallen-823.000
8.UHC Uster-724.000
9.Chur Unihockey+922.000
10.Tigers Langnau-2913.000
11.UHC Thun-689.000
12.Ad Astra Sarnen-497.000
1.Kloten-Dietlikon Jets+7042.000
2.Skorpion Emmental Zollbrück+5936.000
3.piranha chur+4030.000
4.Wizards Bern Burgdorf+1822.000
5.Red Ants Winterthur-518.000
6.Zug United+119.000
7.Unihockey Berner Oberland+020.000
8.UHC Laupen ZH-2713.000
9.FB Riders DBR-4213.000
10.UH Red Lions Frauenfeld-1140.000
1.Floorball Thurgau+9350.000
2.Unihockey Basel Regio+4944.000
3.Kloten-Dietlikon Jets+2840.000
4.Ticino Unihockey-334.000
5.Regazzi Verbano UH Gordola-133.000
6.UHT Eggiwil-1331.000
7.UHC Sarganserland-2327.000
8.Floorball Fribourg-1026.000
9.UHC Grünenmatt-425.000
10.I. M. Davos-Klosters-3321.000
11.Unihockey Langenthal Aarwangen-3419.000
12.RD March-Höfe Altendorf-4910.000
1.Waldkirch-St. Gallen+6352.000
2.UH Appenzell+3541.000
3.Hot Chilis Rümlang-Regensdorf+2839.000
4.Aergera Giffers+2232.000
5.UH Lejon Zäziwil+726.000
6.Nesslau Sharks-1323.000
7.Unihockey Basel Regio-1422.000
8.UC Yverdon-2917.000
9.Floorball Uri-3610.000
10.Visper Lions-638.000

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