06.
02.
2016
Nati Männer U19 | Autor: Keller Damian

Junioren revanchieren sich

Im mit 475 Zuschauern ausverkauften Sportzentrum Herisau gewinnen die Schweizer U19-Junioren die zweite Partie gegen Tschechien mit 10:5. Florian Wenk trug drei Treffer zum Sieg bei.

Junioren revanchieren sich Mit diesem Treffer entscheidet Jan Bürki auch das Penaltyschiessen für die Schweiz. (Bild: Damian Keller)

Im ersten Drittel brauchten die jungen Schweizer noch etwas lange, um den Ball in die gefährliche Zone vor dem Tor der Tschechen zu bringen. Dennoch ging es mit einem nicht unverdienten 2:1 in die erste Pause. Der Ausgleich der Gäste weckte die Schweizer dann vollends. Mit vier Toren innerhalb von vier Minuten zogen sie davon, das Passspiel und die direkten Abschlüsse klappten jetzt hervorragend. Die technischen Fehler des Vorabends waren nun nicht mehr zu sehen und die Tschechen hatten dem Tempo der jungen Eidgenossen nur wenig entgegenzusetzen. Erst im Schlussdrittel, als bei Stand von 10:3 die Konzentration etwas nachliess, fielen noch einmal zwei Gegentreffer.

Headcoach Simon Meier freute sich über die Leistungssteigerung, bleibt für das Spiel vom Sonntag (12.00 Uhr) aber vorsichtig. "Wir arbeiten mit diesem Kader noch nicht so lange und wissen jeweils selber noch nicht, was am nächsten Tag kommt", sagt er schmunzelnd. Mit dem Stand der Dinge zeigt er sich aber zufrieden. "Vor zwei Jahren mussten wir uns im Staff erst einmal finden. Diesbezüglich sind wir für die aktuelle WM-Kampagne schon viel weiter, Armin Brunner hat mit Vollgas die Aufgaben von Michael Zoss übernommen und macht seinen Job mit viel Enthusiasmus."

Auch dass in Herisau vor 475 Fans und somit ausverkauftem Haus gespielt werden konnte, freute den Coach. "Die Länderspiele an diesem Wochenende sind für die Jungs der erste Nati-Auftritt in der Schweiz. Das letzte Mal in Schaffhausen war noch keiner dabei. Schön, dass der Rahmen hier in Herisau stimmt."


Schweiz U19 - Tschechien U19 10:5 (2:1,5:1,3:3)
Herisau (SUI), Sportzentrum Herisau. 475 Zuschauer. SR Heinola/Marttinen (FIN)
Tore: 4. Alder (Hutzli) 1:0. 12. Cabejšek 1:1. 17. Wenk (Laubscher) 2:1. 23. Bresta (Cabejšek) 2:2. 25. Hutzli (Studer) 3:2. 26. Laubscher (Pedolin) 4:2. 28. Pedolin (Wenk) 5:2. 29. Krebs (Braillard) 6:2. 35. Wenk (Laubscher) 7:2. 49. Kolacny 7:3.51. Bürki (Bischofberger) 8:3. 52. Wenk (Laubscher/Ausschluss Capatt) 9:3. 54. Studer (Schiess) 10:3. 55. Bina (Hudera) 10:4. 57. Cabejšek (Melis/Ausschluss Wenk) 10:5.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen die Schweiz, keine Strafen gegen Tschechien.
Schweiz: Flury, Bischofberger, Bürki, Schiess, Hutzli, Cédric Haldemann, Aeschimann, Michel, Pedolin, Laubscher, Wenk, Studer, Alder, Capatt, Braillard, Schubiger, Krebs, Wüthrich, Ruh
Tschechien: Handl, Cabejšek, Krejčíř, Němeček, Hudera, Bartoš, Muhlfait, Zakanov, Meliš, Krbec, Bresta, Krejča, Daberger, Kolacny, Kolisko, Pakosta, Jurdzin, Bina, Brautferger,
Bemerkungen: Anschliessendes Penaltyschiessen geht mit 2:0 an die Schweiz. Yanick Flury und Daniel Cabejšek zum besten Spieler gewählt.

 

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