26.
02.
2019
Liga Cup Männer | Autor: Güngerich Etienne

"Hätten noch mehr auf dem Kasten"

Renato Schneider hat mit seinem Tor in der zehnten Minute im Ligacup-Final die Aufholjagd von Blau-Gelb Cazis eingeleitet. Im Interview spricht der 34-fache Nationalspieler über die Unterschiede vom Gross- zum Kleinfeld und seinem ersten Titelgewinn im Männer-Unihockey.

Renato Schneider in bekannter Manier. Mit Cazis gewann er am Samstag den Ligacup. (Bild: swiss unihockey)

Blau-Gelb Cazis schlug am Samstag in einem spannenden Ligacup-Final Nuglar United mit 9:8. War es dein erster Titelgewinn?
Im Männer-Unihockey schon. Bei Chur habe ich im Nachwuchs mal etwas gewonnen.

Das Spiel war bis zum Schluss spannend und ausgeglichen.
Das fand ich cool. Bei uns gibt es manchmal Partien, die schon früher entschieden sind, dann bist du nicht mehr mit der ganzen Leidenschaft dabei. Nuglar hat eine sehr starke Mannschaft mit grossem Zusammenhalt und spielte sehr gut. Trotzdem denke ich, dass das Spiel zu eng ausging, weil wir noch mehr auf dem Kasten hätten.

Der Start habt ihr etwas verschlafen, dein Tor zum 1:3 war sozusagen der Startschuss.
Das kann man wirklich so sagen. Wir brauchten eine Weile, um ins Spiel zu kommen. Nach dem ersten Tor lief es besser. Die Stimmung und Atmosphäre war super, es hat mir grossen Spass gemacht.

Du hast ja über zehn Jahre für Chur in der NLA gespielt, hast mit der Nationalmannschaft an der WM 2010 in Helsinki teilgenommen. War es für dich heute punkto Emotionen und Anspannung eine Reise in die Vergangenheit?
Ja, wirklich. Ich verspürte ein ähnliches Gefühl, wie jeweils bei den grossen Spielen in der NLA. Nervös war ich nicht, aber eine gewisse Anspannung nahm ich zur Kenntnis. Wieder einmal vor grosser Kulisse spielen, mit dem Team im Car ans Spiel reisen, sich gemeinsam auf die Partie einschwören - das war cool.

War für dich immer klar, dass du nach deiner NLA-Karriere aufs Kleinfeld wechseln wirst?
Nein, überhaupt nicht. Ich habe eigentlich immer gesagt, dass ich danach sicher mal ein Jahr Pause mache. Doch dann haben mich ein paar Leute von Cazis angefragt. Schlussendlich passte für mich die Kombination aus Trainingsaufwand, Spass und Ambitionen.

Beim Wechsel aufs kleine Feld muss man sein Spiel anpassen. Deine Sturmläufe waren in der NLA gefürchtet. Hier kannst du das weniger zeigen. Bist du noch nie über die Bande gestolpert, weil du nicht mehr bremsen konntest?
Nein (lacht). Aber ich musste mein Spiel schon umstellen, obwohl das Tempo auch hier sehr hoch ist. Hier sind mehr kurze Stop-and-Go-Bewegungen gefragt. Dafür kommt man auch etwas mehr zum Abschluss.

Und du schiesst sicher auch mehr Tore als in der NLA?
Ja, es gab auch schon Spiele in denen ich fünf oder sechs Tore schoss.

Das gelang dir bei Chur wohl nie...
...nein, aber einmal erzielte ich gegen Uster immerhin vier Tore (schmunzelt).

 

 

Und am Ende sind die Besten wieder unter sich, auch wenn die vermeintlichen Favoriten zum Teil hart zu kämpfen hatten. Nur Kronfavorit Cazis liess nie Zweifel übrig über... Liga-Cup Männer, 1/4-Finals
Die beiden Ligacup-Halbfinals der Männer sorgten wie erwartet für viel Spannung. Mit Kappelen und Blau-Gelb Cazis konnten sich schlussendlich die beiden Leader der... Neue Finalpaarung trotz Favoritensiege
Die höchstens aufgrund der Tabellenposition leicht zu favorisierenden Spitzenreiter der Ost- und Westgruppe müssen in den Halbfinals des Ligacups auswärts antreten. So... Die Spitzenteams unter sich

Community Updates

Tabellen

1.Grasshopper Club Zürich+3220.000
2.Floorball Köniz+1315.000
3.SV Wiler-Ersigen+1315.000
4.HC Rychenberg Winterthur-213.000
5.UHC Alligator Malans+1112.000
6.Zug United+312.000
7.Chur Unihockey+411.000
8.UHC Uster-39.000
9.Tigers Langnau-67.000
10.Waldkirch-St. Gallen-76.000
11.Ad Astra Sarnen-176.000
12.UHC Thun-410.000
1.Kloten-Dietlikon Jets+2215.000
2.Skorpion Emmental Zollbrück+1915.000
3.Wizards Bern Burgdorf+189.000
4.piranha chur+149.000
5.R.A. Rychenberg Winterthur+39.000
6.Unihockey Berner Oberland+06.000
7.Zug United-56.000
8.FB Riders DBR-146.000
9.UHC Laupen ZH-200.000
10.UH Red Lions Frauenfeld-370.000
1.Unihockey Basel Regio+1720.000
2.Floorball Thurgau+3119.000
3.UHC Grünenmatt+1819.000
4.Regazzi Verbano UH Gordola+817.000
5.Ticino Unihockey+515.000
6.UHT Eggiwil+113.000
7.UHC Sarganserland-1112.000
8.I. M. Davos-Klosters-119.000
9.Kloten-Dietlikon Jets-58.000
10.RD March-Höfe Altendorf-156.000
11.Unihockey Langenthal Aarwangen-215.000
12.Floorball Fribourg-171.000
1.Waldkirch-St. Gallen+3318.000
2.Hot Chilis Rümlang-Regensdorf+1113.000
3.UH Appenzell+813.000
4.Aergera Giffers+611.000
5.UH Lejon Zäziwil+710.000
6.Nesslau Sharks-49.000
7.Unihockey Basel Regio-77.000
8.Floorball Uri-96.000
9.UC Yverdon-213.000
10.Visper Lions-240.000

Quicklinks