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International | Autor: Cathomas Nicola

Die Aussies kämpften gegen die Pandemie

Die australischen Zwillinge Daniel und Thomas Gärtner verbrachten ihre ersten 13 Lebensjahre in Prag, ehe sie nach Australien auswanderten. Bereits in jungen Jahren lancierten sie ihre Unihockeykarrieren und setzten diese nach dem Umzug nach Down Under fort. An der WM in Prag unterhielten wir uns schon einmal mit den Leistungsträgern der australischen Nati. In vier Jahren ist viel passiert.

Die Aussies kämpften gegen die Pandemie Thomas Gärtner will mit Australien in die Top 12 der Welt vorstossen. (Bild: IFF)

Eine knappe Niederlage gegen Polen im letzten Gruppenspiel - wie hättet ihr die Partie gewinnen können?
Thomas Gärtner: Wir spielten im zweiten Drittel sehr gut und schafften den Ausgleich. Im letzten Drittel wollten wir den Schwung mitnehmen und noch eine Schippe drauflegen, was uns leider nicht gelang. Wir kreierten zwar einige Topchancen, vermochten diese aber nicht zu nutzen. Letztlich ist es eine unglückliche Niederlage. Wir haben unser Bestes gegeben, was für uns das Wichtigste ist.

Welche Bilanz zieht ihr nach der Gruppenphase?
Daniel Gärtner: Wir nahmen uns vor dem Turnier vor, die Gruppe D auf dem ersten oder zweiten Platz zu beenden, um damit zu den Besten zwölf Nationen der Welt zu gehören. Mit der Niederlage gegen Polen ist dieses Ziel leider nicht mehr erreichbar. Dennoch konnten wir uns im Verlaufe des Turniers stetig steigern und kreierten unsere Torchancen nicht mehr nur nach Kontern, was positiv ist.

In Helsinki verpasste Australien die WM wegen der Pandemie. Wie habt ihr die Situation wahrgenommen?
Thomas Gärtner: Die Corona-Pandemie war eine harte Zeit für das Unihockey in Australien. Während zwei Jahren durften wir nicht trainieren und verpassten dann auch das Turnier in Finnland. Bitter, da wir eigentlich qualifiziert gewesen wären. Zum Glück ist nun alles wieder beim Alten und wir freuen uns, wieder eine Weltmeisterschaft bestreiten dürfen.

An der WM 2018 habt ihr schon einmal mit unihockey.ch gesprochen. Damals wart ihr noch Studenten. Was hat sich seither verändert?
Daniel Gärtner: In diesen vier Jahren hat sich einiges getan. Wir haben unser Studium erfolgreich abgeschlossen und arbeiteten die letzten drei Jahre in der Finanzbranche. Die Arbeit hat sich zu unserer zweiten grossen Priorität neben dem Sport entwickelt.
Thomas Gärtner: Ausserdem sind wir kürzlich in unsere Heimat Tschechien zurückgezogen und spielen dort mit Sokol Kralovske Vinohrady in der höchsten Liga, was es uns ermöglicht, regelmässig auf Top-Niveau zu spielen. Sportlich hat sich also ebenfalls viel verändert.

Wie habt ihr euch in Prag eingelebt und wie fühlt es sich an, wieder in Europa zu spielen?
Daniel Gärtner: Seit wir mit dem Unihockey angefangen haben, war es immer ein Traum von uns, einmal in der Superliga zu spielen. Da sich unsere Faszination für den Sport in Tschechien entwickelte, hatten wir oft Idole aus der Superliga. Mit dem Umzug nach Prag vor gut drei Monaten ging für uns also ein Traum in Erfüllung.

Hat Australien in den vergangenen vier Jahren den nächsten Schritt in der Entwicklung des Sports gemacht?
Thomas Gärtner: In gewissen Teilen des Landes hat sich der Sport aufgrund der Pandemie leider zurückentwickelt. Im Westen des Landes sieht es jedoch besser aus. Hier entwickelte sich der Sport stetig weiter und wir haben immer mehr junge Talente, die aus dieser Region zur Nationalmannschaft stossen. Meine Prognose ist, dass wir bald mehr Spieler haben werden, die mit dem europäischen Niveau mithalten können.

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1.Ad Astra Obwalden+2431.000
2.UHC Thun+2629.000
3.UHC Sarganserland+924.000
4.UHC Lok Reinach+622.000
5.Ticino Unihockey+122.000
6.Kloten-Dietlikon Jets+1219.000
7.UHT Eggiwil-1420.000
8.UHC Grünenmatt-818.000
9.Floorball Fribourg-917.000
10.RD March-Höfe Altendorf-913.000
11.Regazzi Verbano UH Gordola-1212.000
12.Unihockey Langenthal Aarwangen-264.000
1.UH Appenzell+2127.000
2.Unihockey Basel Regio+1326.000
3.UH Lejon Zäziwil+1322.000
4.Aergera Giffers+1621.000
5.Floorball Uri+618.000
6.Chilis Rümlang-Regensdorf+917.000
7.Nesslau Sharks-317.000
8.UH Red Lions Frauenfeld-146.000
9.Visper Lions-326.000
10.UC Yverdon-295.000

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