18.
04.
2021
Schweden | Autor: Streiter Constantin

Heini im Final, Zaugg out, Corona-Theater

Mullsjö verliert die Halbfinal-Serie gegen Storvreta mit 2:4 Siegen. Gemäss schwedischen Medien dürfte Jan Zaugg in die NLA zurückkehren. Bei den Frauen spielen Endre/Pixbo und Team Thorengruppen um den Titel, während bei den Männern aufgrund von Corona-Fällen bei Falun und Kalmarsund vieles unklar ist.

Heini im Final, Zaugg out, Corona-Theater War dies Jan Zauggs letztes Spiel in der SSL? (Bild: Per Wiklund)

Die Playoff-Halbfinalserie zwischen Mullsjö und Storvreta war, ähnlich wie jene zwischen Köniz und Malans in der Schweizer NLA, an Spannung kaum zu überbieten. Drei von sechs Spielen gingen in die Overtime, jedes Mal mit dem Resultat von 6:6 nach der regulären Spielzeit. Am Mittwoch entschied Storvreta das Spiel im Penaltyschiessen, Jan Zaugg schoss im zweiten Drittel ein Tor für Mullsjö. Am Freitag führte Mullsjö nach 33 Minuten mit 6:3 (ein Assist für Zaugg), doch Storvreta kam zurück ins Spiel und glich nach 59:04 Minuten zum 6:6 aus. Nach einer umstrittenen Strafe gegen Mullsjö wegen Spielverzögerung traf Henrik Stenberg in der 9. Minute der Verlängerung zum Sieg für seine Farben und beendete somit die Saison und Mullsjö.

Gemäss schwedischen Medienberichten dürfte dies für den Könizer Stürmer das vorerst letzte SSL-Spiel gewesen sein, vieles deutet auf eine Rückkehr in die Schweiz hin. Mit 17 Skorerpunkten in den Playoffs bewies er einmal mehr seine Qualitäten, insgesamt kam Zaugg in zwei Saisons auf 111 Punkte, davon waren 82 Tore.

Gegner und Datum unklar
Wann und gegen wen Storvreta den SSL-Final spielen wird, ist derweil noch nicht sicher. Nachdem Kalmarsund gegen Falun am Dienstag zum 1:3 verkürzen konnte, wurde die Serie am Donnerstag unterbrochen. Dies, weil bei Falun mehrere Spieler positiv auf Corona getestet wurden. Wenig später wurde bekannt, dass auch bei Kalmarsund Spieler erkrankt sind. Nun sind die Teams bis zum 22. April in Quarantäne - doch zwei Tage später wäre das Finalspiel. Ob dieses um eine Woche verschoben werden kann, ist unklar, zumal dann bereits Mai wäre und die Verträge der SSL-Spieler üblicherweise bis zum 30. April gelten. Kalmarsund und Falun betonten aber beide, dass "wenn immer möglich" die Entscheidung in ihrem Halbfinal auf dem Spielfeld fallen sollte.

Heini erstmals im SSL-Final
Bei den Frauen wird das Finalspiel am kommenden Samstag zwischen Team Thorengruppen und Pixbo Wallenstam stattfinden. Pixbo machte es nach einer 2:0-Führung in der Serie gegen Endre aber noch einmal spannend: Am Freitag konnte Endre mit dem zweiten Sieg in Folge ein Entscheidungsspiel erzwingen, dieses ging am Sonntagmittag dann mit 2:1 knapp an Pixbo. Lara Heini blieb dabei bis zur 56. Minute ungeschlagen. Pixbo führte zu diesem Zeitpunkt mit 2:0, nach dem Anschlusstreffer gelangen Endre aber keine weiteren Tore mehr. In ihrer dritten SSL-Saison wird Lara Heini somit erstmals das Finalspiel bestreiten. 2019 scheiterte Pixbo nach dem 3. Rang in der Qualifikation im Halbfinal gegen KAIS Mora, 2020 konnten die Playoffs wegen der Corona-Pandemie nicht gespielt werden.

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