09.
04.
2012
Schweden | Autor: Voneschen Reto

Schweizer Schweden unter Druck

Für die Schweizer Spielerinnen und Spieler in Schweden laufen die Halbfinals nicht nach Wunsch. Bei den Frauen steht Mora heute Montag ebenso vor dem Ausscheiden wie Pixbo bei den Männern.

Schweizer Schweden unter Druck Volles Haus in Umea (Bild Per Wiklund für Innebandy Magazinet)

„Vinner eller försvinna", heisst es heute wieder einmal in Schweden. Pixbo Wallenstams Männer stehen nach zwei knappen Halbfinalniederlagen gegen Dalen gehörig unter Druck. Nach dem 4:5 im Startspiel im heimischen Scandinavium verlor Pixbo vor 2365 Zuschauern in Umeas Gammlia Arena mit 5:6. Die Schlussphase war höchst spannend. 5:2 führte Dalen bis zur 54. Minute, ehe Nativerteidiger Martin Östholm und Daniel Calebsson Pixbo bis auf ein Tor heranbrachten. Zu mehr reichte es nicht. In der 59. Minute erzielte Dalens Christian Hjort das 6:4. Peter Runnestigs Treffer in der letzten Sekunde kam zu spät.

Storvreta gleicht aus
Nun wird die Lage für Pixbo langsam ungemütlich. Heute Abend wieder im Göteborger Scandinavium muss ein Sieg her, sonst steht Dalen im SM-Finalen vom 21. April. Es wäre eine unglaubliche Story: Noch nie erreichte Dalen die Halbfinals bis in dieser Saison und nun ist der ehemalige Club diverser Schweizer Spieler nur noch einen Sieg vom Finalspiel entfernt. Ausgeglichener ist die Serie zwischen Titelverteidiger Storvreta und Falun. Nach dem Startsieg Faluns (8:4) schlug Storvreta am Karfreitag vor 2123 Zuschauern in Falun mit 6:5 zurück. Den entscheidenden Treffer erzielte Joel Kanebjörk in der 58. Minute. Zuvor holte Falun einen Zwei-Tore-Rückstand auf. Heute in Uppsalas Fyrishov geht es um den ersten Matchball.

Mora verschläft Start
Besser sieht die Situation bei Pixbos Frauen aus. Völlig überraschend liegen die Göteborgerinnen mit 2:0 gegen Mora in Führung. Die zweite Partie bot viel Stoff für eine gute Geschichte. Nach einer komplett verschlafenen Startviertelstunde lag Mora bereits 0:5 im Rückstand. Mit viel Einsatz kämpfte sich die Equipe von Silvana Nötzli und Natalie Stadelmann aber wieder heran. In der letzten Minute glich Elin Reinestrand tatsächlich zum 7:7 aus. Doch die Aufholjagd sollte nicht belohnt werden. Nach 87 Sekunden in der Verlängerung gelang Pixobs Theres Persson der 8:7-Siegestreffer.

Matchball für Djurgarden
Nach der 4:5-Niederlage im Penaltyschiessen in Spiel 1 die zweite bittere Niederlage für Mora. Heute muss der Qualizweite vor eigenem Anhang gewinnen, sonst ist der Traum vom Finale geplatzt. In der zweiten Halbfinalserie fehlt Djurgarden nur noch ein Sieg. Nach dem Startsieg in der Verlängerung gewann der Champions-Cup-Sieg vor 836 Zuschauern am Karfreitag mit 8:4. Nach 20 Minuten hätte IKSU eigentlich die Heimreise wieder antreten können. Djurgarden führte mit 6:0. Erst im Schlussdrittel gelangen IKSU drei Treffer. Im heutigen Heimspiel in Umea muss IKSU gewinnen

Die Resultate:

Männer
Pixbo - Dalen 0:2 (4:5, 5:6)
Storvreta - Falun 1:1 (4:8, 6:5)

Frauen
Mora - Pixbo 0:2 (7:8 n.P., 7:8 n.V.)
IKSU - Djurgarden 0:2 (4:5 n.V., 4:8)

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5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
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11.UHC Lok Reinach-2418.000
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6.UH Lejon Zäziwil+323.000
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8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
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