30.
08.
2015
Meisterschaft | Autor: Voneschen Reto

Helsingborg gewinnt Champy Cup

Mit einem 4:3-Sieg über die Zürcher Grasshoppers entschied der FC Helsingborg den Final des 19. Internationalen Champy Cups für sich. Auf dem dritten Rang landete Chur Unihockey, gefolgt von Rychenberg Winterthur, Tatran Stresovice und Alligator Malans.

Helsingborg gewinnt Champy Cup Strahlende Nordlichter: Der FC Helsingborg siegt zum zweiten Mal am Champy Cup (Bild Reto Voneschen)

Eine gewisse Brisanz versprach der Final zwischen dem schwedischen Topteam Helsingborg und den Zürcher Grasshoppers rund um Ausnahmekönner Kim Nilsson. Die intensive, aber nur streckenweise hochstehende Partie entschieden die Schweden dank einem Aufbäumen im Mitteldrittel - inklusive drei Toren in zwei Minuten - zu ihren Gunsten. Bei ihrer zweiten Teilnahme nach 2007 holte sich Helsingborg auch den zweiten Titel am Champy Cup.

Die Grasshoppers waren im ersten Drittel dank Sandro Cavelti (4.) und Joel Rüegger (20.) 2:0 in Führung gegangen. Mit Eigenfehlern straften sie sich im zweiten Abschnitt aber selber. Mit dem 4:2 in der 42. Minute durch Hampus Dargren sorgten die Schweden für eine Vorentscheidung. Diesem Rückstand liefen die Hoppers fast zuletzt nach. Erst neun Sekunden vor der Sirene erzielte Kim Nilsson den Anschlusstreffer. Zwischenzeitlich scheiterte er bei einem Strafstoss auch am glänzend reagierenden Jonathan Paulsson. Gegen die gut organisierten Schweden kam der in den Gruppenspielen treffsichere Zürcher Angriff zu deutlich weniger Chancen.

Hochspannung herrschte zuvor im kleinen Final. Erst in der letzten Sekunde der regulären Spielzeit glich Markus Studer für Chur auf 6:6 auf. Zuvor lagen die Bündner in einer unterhaltsamen Partie zweimal mit zwei Toren in Führung. Die Winterthurer wussten aber zu reagieren und gingen dank dem dreifachen Torschützen Niklas Niiranen in der 57. Minute 6:5 in Führung. Im Penaltyschiessen verwandelte Churs Remo Blumenthal als einziger seinen Versuch, der Churer Goalie Sandro Breu wehrte alle Rychenberger Versuche ab. Das neuformierte Chur wusste am Turnier zu gefallen. Trotz den vielen Abgängen stellten die Bündner ein homogenes Team. Bei Winterthur waren viele positive Ansätze zu sehen, die Automatismen gerade mit den neuen Ausländern Holtz, Koskelainen und Podhrasky müssen sich aber noch einspielen.

Im Spiel um den 5. Rang setzte sich Tatran Stresovice mit 5:4 gegen Alligator Malans durch. Bis Spielhälfte führte der Schweizer Cupsieger noch 4:2, ehe der aufsässige tschechische Meister die Partie im Schlussdrittel kehrte. Das entscheidende Tor schoss Jan Svoboda in der 51. Minute. Für Malans waren Janne Hulmi (2.), Claudio Laely (5.), Simon Nett (20.) und Lukas Veltsmid (33.) - mit einem prächtigen Weitschuss unter die Latte - erfolgreich. Wie im Vorjahr beendeten die Malanser den Champy Cup auf dem 6. und letzten Rang. Kein Grund zur Beunruhigung: Schon im Vorjahr und in der Meistersaison 2012/13 kam Malans nicht über den letzten Rang hinaus.

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