09.
2014
Interview mit Pauline Baumgarten
Mit Katja Timmel und Sandra Dirksen haben die Red Ants bereits gute Erfahrungen gemacht. Die neue Söldnerin aus Deutschland heisst Pauline Baumgarten - und die 20-Jährige traf trotz Nervosität schon im ersten Spiel.
Die Red Ants gewannen zum Saisonauftakt gegen Zug United überraschend deutlich 5:1 - dein Kommentar zum Spiel? Und geht das Gespräch schon in Schweizerdeutsch?
Pauline Baumgarten: Bitte noch Hochdeutsch (lacht). Wir waren, je länger die Partie dauerte, physisch stärker. Das hat den Unterschied ausgemacht.
Wie war das Tempo für dich, auch im Vergleich zu deinem bisherigen Verein Weissenfels?
Die NLA ist im Vergleich zur Bundesliga schon eine andere Welt. Alles geht viel schneller, vor allem das Umschalten zwischen Offensive und Defensive.
Warst du vor deinem ersten Spiel nervös?
Ich war total aufgeregt, ja, obwohl ich sonst überhaupt nicht der Typ dafür bin. Das hat sich erst nach meinem Tor im letzten Drittel gelegt.
Hast du dir den Ball gesichert?
Natürlich, den habe ich mir sofort auf die Seite legen lassen.
Du warst früher schon bei Schweizer Vereinen im Gespräch. Ist die Krise in der Bundesliga der Grund dafür, dass du dich auf diese Saison hin zu einem Wechsel entschlossen hast?
Die Situation in der Bundesliga der Frauen ist in der Tat nicht erfreulich. Für mich war aber der Auslöser, dass ich erst das Abitur machen wollte. Das ist geschafft, jetzt bin ich hier - für wie lange, wird man sehen. Momentan arbeite ich bei einem Fastfood-Riesen, das ist mal okay so.