17.
03.
2012
NLA Frauen | Autor: "Die Südostschweiz"

Piranha Chur im Eilzugtempo

Piranha Chur hat am Samstag auch das dritte Play-off-Halbfinalspiel gegen Zug gewonnen. Dank des 3:0 qualifizierten sich die Bündnerinnen auf schnellstem Weg für die Finalserie, in der sie auf den Qualizweiten Dietlikon treffen werden.

Piranha Chur im Eilzugtempo Geschafft: Die Churer Torhüterinnen freuen sich aufs Finale (Bild André Burri)

Piranha Chur scheint für den Play-off-Final gerüstet. Nach je einem 17:0 und einem 7:0 vor Wochenfrist beendeten die Churerinnen ihre Play-off-Halbfinalserie gegen Zug United geradezu schon standesgemäss mit einem weiteren Sieg. Vor 312 Zuschauern begnügten sie sich gegen die Innerschweizerinnen allerdings mit einem 3:0. Piranha-Trainer Fabian Disch probte offensichtlich bereits für die Finalserie. Er forcierte seine besten Kräfte in den beiden ersten Blöcken extrem. Die dritte Formation erhielt nur gerade zwischen der 17. und 40. Spielminute Einsatzzeit, weitere fünf Piranha-Spielerinnen mussten während der ganzen Partie zuschauen.

Sonja Putzi traf erneut
Die Churerinnen waren zwar deutlich mehr im Ballbesitz als ihre Gegnerinnen; sie taten sich allerdings im Abschluss gegen Zugs massierte Defensive schwer und erspielten sich trotz der Feldüberlegenheit nur wenige wirklich zwingende Torchancen. Das 1:0 erzielte erst noch der dritte Block - und das bei seinem ersten Einsatz überhaupt. Geraldine Rossier traf nach Vorarbeit von Tanja Kornberger. Kurz vor der zweiten Drittelspause nutzte Sonja Putzi einen Abpraller zum 2:0. Es war bereits der siebte Treffer der 23-jährigen Flügelstürmerin in dieser Play-off-Serie. Zuvor hatte Piranha-Torhüterin Sara Vitetti mit gelungenen Abwehraktionen bei den wenigen, aber gefährlichen Konterangriffen der Zugerinnen den Ausgleich verhindert. Sehenswert war die Kombination von Mirca Anderegg zur Torschützin Corin Rüttimann, die 61 Sekunden vor Spielende das Schlussresultat besorgte. Wollen die Churerinnen in der Finalserie keine negative Überraschung erleben, ist im Vergleich zur gestrigen Vorstellung allerdings eine Steigerung nötig.

Finalauftakt am 31. März in Chur
Wie Piranha Chur benötigte auch Dietlikon nur drei Halbfinalspiele für den Vorstoss in den Play-off-Final. Die Dietlikerinnen setzten sich gegen Titelverteidiger Red Ants Winterthur mit 6:2, 3:2 nach Verlängerung und zuletzt gestern mit 11:2 durch. Mit Piranha Chur und Dietlikon kämpfen nun die beiden besten Schweizer Teams der Saison um den Meistertitel. Die Churerinnen hatten die Qualifikation nach 21 Runden mit acht Punkten Vorsprung auf die zweitplatzierten Zürcherinnen abgeschlossen. In den drei Direktbegegnungen setzten sich zuerst zwei Mal die Piranhas mit 5:3 auswärts sowie mit 8:1 in Chur durch. Das letzte Aufeinandertreffen entschied Dietlikon am 18. Februar zu Hause mit 5:4 für sich. Dennoch dürfte Dietlikon den Piranhas als Gegner im Play-off-Final lieber sein als Winterthur, scheiterten die Churerinnen gegen die Red Ants doch sowohl vor einem Jahr im Play-off-Final als zuletzt auch im Cup-Halbfinal. Der Auftakt zur Finalserie gegen Dietlikon erfolgt am Samstag, 31. März, um 19 Uhr in Chur.


Piranha Chur - Zug United 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)
Gewerbeschule Chur. - 312 Zuschauer. - SR Hohl/Kehl.
Tore: 17. Rossier (Dominioni) 1:0, 37. Putzi (Gabathuler) 2:0, 59. Rüttimann (Anderegg) 3:0.
Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Piranha Chur, keine gegen Zug.
Piranha Chur: Vitetti; Arpagaus, Gabathuler; Ukkonen, Marti; Bürgi, Kornberger; Putzi, Rüttimann, Anderegg; Ulber, Zwinggi, Pasanen; Russi, Dominioni, Rossier.
Zug United: Heldstab; Limacher, Umbricht; Heimgartner, Polenska; Patricia Kiser, Von Rickenbach; Jenal, Zülle, Pezzutto; Zünti, Lackova, Parysova; Bruggmann, Eisler, Arnold; Wiesendanger.
Bemerkungen: Zug ohne Bircher und Isabel Kiser (beide verletzt). - 45. Time-out Zug.

 

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1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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