16.
09.
2016
NLA Männer | Autor: unihockey.ch

Saisonvorschau 2016/17, Teil 4

Heute wird die neue Saison 2016/2017 der NLA-Männer mit dem Spiel zwischen Floorball Köniz und dem SV Wiler-Ersigen eröffnet. Bis zum Saisonstart nehmen wir für euch jeden Tag drei Mannschaften genauer unter die Lupe. Heute: Wiler, Köniz und GC.

Saisonvorschau 2016/17, Teil 4 Ville Lastikka ist noch jung, aber äusserst talentiert. (Bild: Damian Keller)

SV Wiler-Ersigen

Thomas Berger brachte Wiler-Ersigen im letzten Jahrzehnt den lange ersehnten Erfolg. Sechs Meistertitel feierte der Bündner an der Bande Wilers, bis er vor fünf Jahren gehen musste - die Spieler sägten den viel fordernden und unbequemen Trainer ab. Heute sind nur noch wenige Spieler aktiv, die alle Berger-Jahre erlebt haben - dennoch ist die Rückkehr als Sensation zu werten.
Adrian Zimmermann verlängert die lange «Rücktritt vom Rücktritt»-Liste im Schweizer Unihockey - zum Glück für Wiler, denn neben fünf talentierten Nachwuchsleuten und dem Finnen Ville Lastikka (eigentlich auch noch ein Junior) kommt mit Kevin Steffen nur ein Mann fürs Grobe. Zu ersetzen gilt es vor allem die Tore Jami Manninens und die Spielstärke Nicola Bischofbergers, der für ein Jahr zu Falun in die SSL ausgeliehen wurde.
Das Kader verfügt immer noch über viel Qualität, aber nicht mehr in dem Mass wie früher.

Floorball Köniz

Mit dem dritten Cupsieg wurde letzte Saison ein Titel eingefahren, aber der bereits sicher geglaubte Meisterkübel entglitt Köniz den letzten beiden Dritteln der Saison. Rychenberg-Rückkehrer Patrick Eder ersetzt Samuel Thut und wird mit Sven Körner das stärkste NLA-Torhüterduo bilden. Mit Simon Gurtner und Tobias Saner rücken die nächsten zwei Talente aus dem hauseigenen Talentschuppen nach. Alles im grünen Bereich also - wäre da nicht der späte Abgang Luca Grafs zu GC gewesen. Dieses Mass an Tempo, Kreativität und Genialität kann auch Köniz nicht einfach aus dem Nachwuchs schütteln. Dafür steht «Zauberlehrling» Jan Zaugg (19) erstmals von Beginn an im NLA-Kader.
Konstanz ist gut. Nach einer erfolgreichen Saison auf Bewährtem aufzubauen ist einfacher, als nach einem Misserfolg unzählige Neue einzugliedern. Oder ist diesmal zu wenig neu? Sollte es nicht zum Titel reichen, wird man sagen, es habe an frischem Blut und neuen Impulsen gefehlt.

GC Unihockey

Die Mission Titelverteidigung muss Misini ohne seinen erfahrenen Assistenten Patrick Pons in Angriff nehmen. «Zehn Jahre sind genug», sagte der Luzerner zu seinem Rücktritt, den er dem Verein schon vor dem Superfinal angekündigt hatte.
Mit Kim Nilsson und Nico Scalvinoni sind die zwei besten Skorer weg, Florian Bolliger und Sacha Trüssel hinterlassen in der Abwehr eine Lücke. Doch Emil Julkunen (fehlte am Champy Cup aufgrund eines Todesfalls in der Familie), Riku Kekkonen und Niko Juhola wissen ebenfalls, wo das Tor steht. Dazu konnte Konkurrent Köniz der Spielmacher Luca Graf abgeluchst werden. Der Berner übernimmt bei den Hoppers auch gleich die Captainbinde.
Das «Projekt Nilsson» wurde mit dem Meistertitel abgeschlossen. Folgt nun die Katerstimmung? Zu Hause und auswärts spielte GC in den letzten zwei Jahren vor so vielen Zuschauern wie noch nie - für Julkunens Autogramme werden die Kids aber nicht mehr Schlange stehen. Gelingt es dem Team, nur nach vorne zu schauen, ist alles möglich, sogar die Titelverteidigung.

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

Quicklinks