04.
09.
2017
NLA Männer | Autor: Güngerich Etienne

"Zu viele Spiele gibt es nicht"

Nicola Bischofberger fiel am Supercup nicht nur wegen seines herrlichen Tores zum 2:1 auf, sondern auch wegen seiner Maske. Diese muss er wegen seines an den Czech Open zugezogenen Nasenbeinbruchs noch weitere vier Wochen tragen. Im Interview spricht der Nationalspieler ausserdem über die harte Vorbereitungsphase und über eine spezielle Situation.

Nicola Bischofberger hat sich bei seinem alten Verein gut wiedereingelebt. (Bild: Fabian Trees)

Nicola Bischofberger, in Schweden mit einem Titel aufgehört, in der Schweiz mit einem angefangen. Am Ende kam Wiler aber noch ins Zittern...
Ich habe mit einem Ballverlust auch meinen Teil dazu beigetragen. Das Zittern und unsere Fehler waren unnötig, wir hätten es souveräner nach Hause schaukeln können. Aber phasenweise traten wir dominant auf, kontrollierten das Geschehen und gestanden dem Gegner kaum Grosschancen zu. Von dem her hätten wir den Sack eigentlich schon früher zumachen sollen.

Auch du bist auf diese Saison hin von einem Schweden-Abenteuer zurückgekehrt. Keine Anpassungsprobleme?
Im Spiel musste ich mich schon etwas anpassen. Denn ich habe bei Wiler noch nie in Thomas Bergers System gespielt. Ansonsten war es jedoch eine kleinere Umstellung gegenüber dem Wechsel nach Falun, wo ich niemanden kannte, mich mit einer neuen Sprache konfrontiert sah und die Wege zu den Auswärtsspielen länger waren.

Ihr habt in diesem Spätsommer sehr viele Spiele bestritten. Wo würdest du von der Qualität her das Spiel gegen GC in der Vorbereitungsphase einordnen?
Wegen meiner Verletzung war ich in Växjö nicht dabei. So wie ich gehört habe, spielten wir dort vor allem eine Partie katastrophal. So gesehen, konnten wir uns gegenüber der Vorwoche steigern. GC war ein guter Gradmesser. Sie werden auch in dieser Saison oben mitspielen, weshalb wir aus diesem Spiel viele Erkenntnisse gewinnen können.

Zehn Spiele habt ihr bisher bestritten. Zerrt das nicht an den Kräften?
Wenn man im Sommer hart arbeitet und in physischer Hinsicht den Grundstein für die Saison legt, kann man nie zu viele Spiele haben. Ich finde es sogar sehr gut, dass wir so viele Partien bestreiten. Das Czech Open ist wohl das beste Vorbereitungsturnier das es gibt. Nirgends wird einem sonst die Möglichkeit geboten, innerhalb von drei oder vier Tagen so viele Spiele auf einem so hohen Niveau zu absolvieren. Ideal ist, wenn man es bis in den Halbfinal schafft. Dies gelang uns in diesem Jahr leider nicht.

Das Physische ist das Eine, das Mentale das Andere. Wie geht man mit dieser Belastung in deinem Team um?
Für die jüngeren Akteure ist dies vielleicht eher ein Problem, weil sie sich einen solche Belastung noch nicht gewohnt sind. Aber wir haben sehr viel rotiert, so dass jeder einmal eine Pause erhielt.

Nun bleibt ein freies Wochenende, um die Batterien bis zum Saisonstart wieder aufzuladen.
Nicht ganz. Am nächsten Wochenende werde ich bei der Nationalmannschaft weilen. Allerdings konnte ich ja vorher wegen meiner Verletzung schon eine Weile aussetzen.

Stimmt, du wurdest ja als einer der wenigen arrivierten Nati-Spieler für das «Next Generation-Camp» aufgeboten.
Von uns werden einige Spieler mit dabei sein. So werden die Jungen wie Känzig, Mutter oder Rentsch in der Nati trainieren, während die Älteren wie Hofbauer oder Mendelin für einmal beim Verein sind -  das wird schon etwas speziell (lacht).

 

 

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6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
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8.UHC Bremgarten-3820.000
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