12.
2025
Schweiz besiegt Schweden und steht im Final!
Im WM-Halbfinal gegen Schweden steht es kurz nach der ersten Pause bereits 5:1 für die Schweiz. Das Team von Oscar Lundin zeigt eine hervorragende Leistung, qualifiziert sich mit einem 6:3-Sieg für den Final und spielt am Sonntag um 16:00 Uhr gegen Tschechien.
Die Partie zwischen Titelverteidiger Schweden und der Schweiz begann ausgeglichen, dann aber sorgte Seraina Fitzi in der 4. Minute mit einem satten Schuss aus spitzem Winkel ins Lattenkreuz für ein erstes Highlight. Ediz für die Schweiz, von der linken Seite perfekt angespielt und Bäckstedt für Schweden, deren Schuss am Pfosten abprallte, hatten die nächsten guten Chancen. Die Schweizerinnen erhöhten durch einen Weitschuss von Chiara Gredig auf 2:0, ehe die phantastisch spielende Torhüterin Lara Heini die pfeilschnelle Seraina Fitzi mit einem Traumpass zum 3:0 bediente. Danach konnte auch Schweden ein erstes Mal jubeln, Ellen Rasmussen konnte den Ball nach einem schnellen Gegenstoss in die weite obere Ecke befördern. Auf dieses Tor konnten die Schweizerinnen reagieren, dank Norina Reusser lagen sie nach einem Drittel 4:1 vorne.
Fotogalerie
Schweden startete druckvoll ins Mitteldrittel, die Schweiz agierte vor dem eigenen Tor aber sehr konsequent. Bei einem Konter brachte Norina Reusser den Ball vors Tor, wo er von einer Schwedin ins eigene Gehäuse abgelenkt wurde. Auf der anderen Seite folgte die nächste Heldentat von Lara Heini. Als Norina Reusser kurz vor Spielhälfte einen Penalty rausholte, lief Captain Isabelle Gerig an. Diesen Versuch konnte die schwedische Torhüterin allerdings parieren. Die Schwedinnen hatten ab Spielhälfte zwar mehr Ballbesitz, versuchten es aber oft aus der Distanz und die Schweiz agierte sowohl in der eigenen Zone wie auch in den Phase mit Ballbesitz clever und konnte immer wieder offensive Akzente setzen. Beim 5:1 für die Schweiz blieb es bis zur zweiten Pause.
Kämpferisch in die Geschichtsbücher
Auch nach dem zweiten Seitenwechsel ging es weiter mit Chancen auf beiden Seiten. Fitzi hatte eine tolle Möglichkeit, doch Lovisa Hedin parierte glänzend. Dann hatte die Schweiz Glück, als Schweden mit einem Abschluss gleich beide Pfosten traf und der Ball wieder auf das Spielfeld zurückkullerte. Dann konnte Anja Wyss nach toller Vorarbeit von Seraina Fitzi auf 6:1 erhöhen. Nach 51 Minuten versuchten es die Schwedinnen erstmals ohne Goalie, nun wurde die Schweiz grösstenteils in der eigenen Hälfte eingekesselt, blockte aber zahlreiche Abschlussversuche. Mit sechs gegen fünf Feldspielerinnen verkürzten Nordstrand (55.) und Rasmussen (59.) für die Schwedinnen, doch die Schweiz spielte die restliche Spielzeit mit derselben tadellosen, kämpferischen Einstellung runter, die sie schon im ganzen Spiel auszeichnete.
So erreichten die Schweizerinnen einen in mehrfacher Sicht historischen Sieg: Erstmals an insgesamt 54 Unihockey-Weltmeisterschaften (A- und U19-Nationalteams, Männer und Frauen) stehen Schweden und Finnland beide nicht im Final, erstmals heisst dieser Tschechien gegen die Schweiz. Erstmals konnte die Schweiz das schwedische Frauen-Nationalteam an einer WM bezwingen und zum ersten Mal seit 18 Jahren verlor Schweden an einer Frauen-WM ein Spiel.
Hier gibt es den Liveticker des Spiels zum Nachlesen
Frauen-WM 2025, Halbfinal
Schweden - Schweiz 3:6 (1:4, 0:1, 2:1)
Ostravar Arena, Ostrava. 3889 Zuschauer. SR Nerg/Saarinen (FIN)
Tore: 4. Fitzi (Berger) 0:1. 13. Gredig (Wick) 0:2. 16. Fitzi (Heini) 0:3. 18. (17:29) Rasmussen 1:3. 19. (18:47) Reusser (Ritter) 1:4. 25. Reusser (Ritter) 1:5. 49. Wyss (Fitzi) 1:6. 55. Nordstrand (Rasmussen) 2:6 (ohne Torhüterin). 59. Rasmussen (Markström) 3:6 (ohne Torhüterin).
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Schweden: Hedin; Lindgren, Petersson; Alm, Sundberg; Andersson, Carlsson; Viström, Wibron, Nordstrand; Bäckstedt, Johansson, Lundin; Rasmussen, Markström, Ögren.
Schweiz: Heini; Larsson, Stettler; Gredig, Berger; Ritter, Schmuki; Gerig, Ediz, Spichiger; Wyss, Wick, Fitzi; Reusser, Faisst, Wieland.
Bemerkungen: 28:48 Hedin hält Penalty von Gerig. 54:56 Timeout Schweden. Hanna Nordstrand und Lara Heini als beste Spielerinnen ausgezeichnet.
kEMlzpAX 76.164.200.125
29. 03. 2026
kEMlzpAX 76.164.200.125
29. 03. 2026
kEMlzpAX 76.164.200.125
29. 03. 2026
kEMlzpAX 76.164.200.125
29. 03. 2026
kEMlzpAX 76.164.200.125
29. 03. 2026
kEMlzpAX 76.164.200.125
29. 03. 2026
kEMlzpAX 76.164.200.125
29. 03. 2026
kEMlzpAX 76.164.200.125
29. 03. 2026
kEMlzpAX 76.164.200.125
29. 03. 2026
kEMlzpAX 76.164.200.125
29. 03. 2026
kEMlzpAX 76.164.200.125
29. 03. 2026
kEMlzpAX 76.164.200.125
29. 03. 2026