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10.
2022
Nati Frauen A | Autor: Güngerich Etienne

Sieg und Niederlage zum Abschluss

Während das U19-Nationalteam der Frauen die Euro Floorball Tour mit einem 6:4-Sieg abschliesst, verliert die A-Nati gegen Tschechien knapp mit 1:2. Für den einzigen Torerfolg der Schweizerinnen war Céline Stettler zuständig.

Sieg und Niederlage zum Abschluss Melea Grossenbacher war eine der vielen Schweizerinnen, die in Uppsala ihr erstes internationales Turnier bestritten. (Bild: Dieter Meierhans)

In das dritte und letzte Spiel an der EFT starteten die U19-Teams der Schweiz und Tschechien mit je einem Sieg gegen Finnland und je einer Niederlage gegen Schweden. Die Anfangsphase war geprägt von vielen Fehlern auf beiden Seiten. Die Schweiz holte eine Strafe heraus, doch mehr als ein Pfostenschuss durch Lisa von Arx resultierte aus dem Powerplay nicht. Die Partie blieb weiterhin torlos, auch Dank etlichen erfolgreichen Aktionen der Schweizer Torfrau Ronja Florin. In der 18. Minute musste sie sich dann aber von Karolína Klubalová bezwingen lassen. Die Schweizer Reaktion folgte prompt, gut eine Minute vor dem Pausenpfiff glich Larisa Müller die Partie aus.

Im Mittelabschnitt erwischten die Tschechinnen den besseren Start, Marketa Seidlerová konnte einen Abpraller von Florin in die tschechische Führung ummünzen. Doch auch diesmal konnte die Schweiz reagieren, und zwar mit einem herrlichen Weitschuss von Annika Morf. In der 31. Minute ging das Team von Amos Coppe nach einem souveränen Solo von Lisa von Arx das erste Mal in Führung. Der Ausgleich fiel dann etwas unglücklich: Florin hält einen Schuss, doch Barbora Lovíšková fing ihren Auswurf ab und traf. Nach den anfänglich vielen Fehlern auf beiden Seiten schienen sich die Teams nun definitiv gefangen zu haben. Dank einer schnellen Auslösung - die Tschechinnen wirkten etwas überrumpelt - schoss Michelle Wagner ihr Team in Führung und Jana von Rotz stellte kurze Zeit später sogar einen Zwei-Tore-Vorsprung her.

Zufriedenstellendes Schlussfazit
Voller Selbstvertrauen starteten die Schweizerinnen in das letzte Drittel, Corin Haldemann brauchte nur 38 Sekunden, ehe sie zum 6:3 traf. Darauf schienen die Tschechinnen keine Antwort mehr zu finden. Gut fünf Minuten vor Ende nahmen sie ihr Timeout und fassten sich wieder, der vierte Treffer gelang ihnen in der 58. Minute. In der letzten Minute konnten die Tschechinnen mit zwei Spielerinnen mehr auf dem Feld agieren, weil sie die Torhüterin rausnahmen und eine Schweizerin auf die Strafbank musste. Doch auch dieses doppelte Überzahlspiel änderte am Schlussresultat von 6:4 nichts mehr. Damit gewinnt die Schweiz zwei von drei Spielen an der Euro Floorball Tour.

Best Player Jill Wiedmer meinte nach dem Spiel, dass es sich sehr gut anfühle. «Wir trafen uns erst letztes Wochenende das erste Mal in dieser Kampagne. Für diese kurze Zeit konnten wir schon viele Dinge umsetzen, die wir uns vorgenommen haben.» An der EFT habe man deutlich gesehen, was schon funktioniere und was noch eher weniger. «Wir müssen sicher versuchen, den Fokus immer auf uns zu behalten», sagt sie und ergänzt: «Auf die Leistungen an der EFT können wir aufbauen, bis zur WM haben wir ja noch lange Zeit.»

A-Nati auf Rang 3
Hartumkämpft gestaltete sich das letzte Spiel der EFT in Uppsala Für die A-Nati. Gegen Tschechien gab es bis zur 26. Minute keine Tore zu bestaunen, dafür aber gleich zwei in eben dieser Minute. Leider zu Ungunsten der Schweizerinnen. Zuerst kombinierten sich die Tschechinnen nach einem Ballgewinn durch die Schweizer Hintermannschaft, danach waren sie per Freistoss-Variante erfolgreich.

Die Schweiz musste sich lange gedulden, bis der erste Treffer fiel. Das Team von Oscar Lundin hielt den Druck auf das Tor der Tschechinnen aufrecht, was Linn Larsson einen Pass auf die freistehende Céline Stettler erlaubte, die in der 54. Minute den Anschlusstreffer erzielte. In den letzten beiden Spielminuten drückten die Schweizerinnen mit einer sechsten Feldspielerin auf den Ausgleich - jedoch erfolglos. Somit blieb es beim 1:2-Schlussresultat.

Der Prozess geht weiter
Nach dem Auftaktsieg gegen Finnland und der gestrigen Niederlage gegen Schweden folgte nun die zweite Niederlage. Da die Tschechinnen die anderen beiden Partien verloren und das schlechtere Torverhältnis aufweisen, beendet die Schweiz das Turnier auf dem dritten Rang.

«Wir wollten an diesem Wochenende ein paar Punkte mehr holen», meint Headcoach Lundin nach dem Spiel. Jedoch müsse man respektieren, wo das Team momentan im Prozess stehe: «Viele junge Spielerinnen bestreiten ihr erstes A-Nati-Turnier. Und man sieht, dass sie mit ihren Gefühlen und Nerven zu kämpfen hatten. Es ist unsere Aufgabe als Trainerstab zusammen mit den erfahrenen Spielerinnen uns vorwärts zu bringen.» Zufrieden zeigt er sich über den Arbeitsgeist und die Disziplin auf dem Feld. «Das ist etwas Wertvolles, das wir mitnehmen können», so Lundin.


 


Schweiz - Tschechien 1:2 (0:0, 0:2, 1:0)
IFU Arena, Uppsala (SWE), 108 Zuschauende, SR Tom Kirjonen, Jyrki Sirkka (FIN)
Tore: 25.03. Havlickova (Maroszova) 0:1. 25.55. Keprtova (Plaskova) 0:2. 54. Stettler (Larsson) 1:2
Strafen: Keine Strafen gegen die Schweiz. Keine Strafen gegen Tschechien.
Schweiz: Heini; Larsson, Stettler; Bertini, Berger; Grossenbacher, Gredig; Sturzenegger; Gerig, Rüttimann, Metzger; Wyss, Ediz, Spichiger; Fitzi, Hanimann, Wieland; Bergmann, Cattaneo
Tschechien: Christianova; Berankova, Kubeckova; Plaskova, Jirakova; Balkova, Lechnerova; Stankova, Mechlova; Ratajova, Sucha, Krupnova; Trojankova, Keprtova, Bruchackova; Havlickova, Maroszova, Mezerova; KopeckaBemerkungen: Doris Berger (SUI) und Vanessa Keprtova (CZE) als beste Spielerinnen ausgezeichnet. Die Schweiz ab der 59. Minute zum Teil ohne Torhüterin.

Schweiz U19 - Tschechien U19 6:4 (1:1, 4:2, 1:1)
IFU Arena, Uppsala (SWE), 48 Zuschauende, SR Ludvig Broadhall, Robert Nordin (SWE)
Tore: 18. Klubalová 0:1. 19. L. Müller (Wyss) 1:1. 22. Seidlerová (Sikorová) 1:2. 27. Morf (Wiedmer) 2:2. 31. von Arx 3:2. 34.17 Lovíšková 3:3. 34.37 Wagner (Siegenthaler) 4:3. 37. von Rotz (Wiedmer) 5:3. 41. Haldemann (Wyss) 6:3. 58. Břeská (Fuchsová) 6:4.
Strafen: 1x2 Minuten gegen die Schweiz. 1x2 Minuten gegen Tschechien.
Schweiz U19: Florin; L. Müller, Moser; Wiedmer, Bertini; Härtsch, Fassler; Gasser; Haldemann, von Arx, Wyss; Misteli, Morf, Reusser; Schilliger, von Rotz, Siegenthaler; Wagner, S. Müller
Tschechien U19: Novotná; Fackova, Venerová; Klubalová, Matýsková; Kudlová, Hlaviznová; Gocová; Soukupová, Lovíšková, Vernerová; Fuchsová, Zerzánová, Stuchlíková; Kubalčíková, Seidlerová, Sikorová; Baldreichová, Břeská
Bemerkungen: Jill Wiedmer (SUI) und Karolína Klubalová (SWE) als beste Spielerinnen ausgezeichnet. Tschechien ab der 59. Minute zum Teil ohne Torhüterin.

 

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1.Floorball Fribourg+4053.000
2.Ad Astra Obwalden+2950.000
3.Kloten-Dietlikon Jets+6548.000
4.UHC Thun+6247.000
5.Unihockey Limmattal-434.000
6.Ticino Unihockey-1430.000
7.UHC Lok Reinach-1630.000
8.I. M. Davos-Klosters-529.000
9.Regazzi Verbano UH Gordola-2723.000
10.UHC Grünenmatt-3919.000
11.UHT Eggiwil-4617.000
12.UHC Sarganserland-4516.000
1.Waldkirch-St. Gallen+6146.000
2.Unihockey Basel Regio+2338.000
3.UH Lejon Zäziwil+3137.000
4.Nesslau Sharks+734.000
5.UH Appenzell+2229.000
6.Chilis Rümlang-Regensdorf+829.000
7.Floorball Uri+1628.000
8.Visper Lions-5312.000
9.UH Red Lions Frauenfeld-339.000
10.UH Zulgtal Eagles-828.000

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