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2022
Nati Männer A | Autor: Streiter Constantin

Tschechien und Finnland ziehen nach

Die WM-Halbfinalpaarungen morgen Samstag lauten Schweiz gegen Tschechien und Schweden gegen Finnland. Wenig überraschend schafften nach der Schweiz und Schweden auch Finnland und Tschechien die Qualifikation. Hochspannung bot sich dafür bei den Partien um die Ränge 9 bis 16. Die vier Spiele endeten allesamt mit nur einem Tor Unterschied, zwei sogar erst in der Verlängerung.

Tschechien und Finnland ziehen nach Marek Benes spielt mit Tschechien am Samstag gegen die Schweiz. (Bild: Dieter Meierhans)

Die Top-4-Nationen stehen zum fünften Mal nacheinander geschlossen im WM-Halbfinal. Der letztmögliche Spielverderber, und zugleich das letzte Team das diesen illustren Kreis 2012 durchbrach, war Deutschland und unterlag den Finnen am Freitagabend 11:2. In den ersten 24 Minuten sahen die Zuschauer bereits zehn Tore, allerdings recht einseitig verteilt. Mit dem 8:2 für Finnland war die Vorentscheidung gefallen. Das "Stängeli" machte in der 56. Minute Sami Johansson komplett.

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Auch die Partie zwischen der Slowakei und Tschechien am Nachmittag war eine ziemlich klare Angelegenheit. Nach ausgeglichenem Beginn sorgten Ondrusek, Delong und Havlas zwischen der 6. und der 16. Minute für eine komfortable 3:0-Führung. Ab dem ersten Torerfolg spielte der Favorit selbstsicher und souverän. Auch Dudovics Anschlusstreffer kurz vor der Pause brachte die Tschechen nicht aus dem Konzept. Bis auf 9:2 zogen sie davon, ehe die Slowaken die beiden letzten Treffer des Spiels schossen.

Estland knapp, Australien dramatisch
Im Spiel um den 9. Platz standen sich Estland und Dänemark gegenüber. In den ersten 40 Minuten fiel nur gerade ein Tor, Estland führte 1:0. Dann überschlugen sich die Ereignisse, im Schlussdrittel zog Estland immer wieder auf zwei Treffer Unterschied davon, doch Dänemark reagierte jedes Mal. Die acht Tore entschädigten für die magere Kost in den zwei ersten Dritteln. Lettland beendete das Turnier mit einem 5:4-Sieg.

Noch umkämpfter war das Duell Australien gegen Thailand. Vor 4584 Zuschauern in Zürich ging Thailand in den ersten 20 Minuten mit 3:1 in Führung, lag zur zweiten Pause dann aber plötzlich mit 3:4 hinten. Im dritten Drittel glichen die Asiaten zum 4:4 und später zum 5:5 aus. Der Siegtreffer, der den Wallabies den 13. Turnierrang besorgte, fiel zwei Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit durch Liam Perry.

Philippinen und Polen in der Overime
Um Platz 11 duellierten sich Kanada und Polen gegenüber, und auch diese Partie bot beste Unterhaltung. Nach dem ersten Tor durch Kanadas Viitakoski zogen die Osteuropäer bis zur 25. Minute auf 3:1 davon, nur um gleich wieder eingeholt zu werden. Danach ging Polen immer wieder in Führung, Kanada glich aus - bis zum Spielstand von 7:7 nach 60 Minuten. Der achte polnische Treffer war dann der Sudden Death in der Verlängerung. Somit belegen die europäischen Teams an dieser WM geschlossen die 11 ersten Plätze. Dahinter folgen Kanada, Australien und die drei Teams aus Asien.

Den vorletzten Platz im Duell der bisher noch sieglosen Mannschaften holten sich die Philippinen. Auch sie mussten den Umweg über die Verlänerung gehen. Der junge Melvin Alm Mendoza, der wie die meisten seiner Nationalmannschaftskollegen in Schweden spielt, schoss seine Farben nach 71 Sekunden in der Overtime ins Glück. Es war sein 10. Tor im 5. Spiel an dieser WM.

 

WFC 2022: Spieltag 7

Viertelfinals
Tschechien - Slowakei 9:4
Finnland - Deutschland 11:2

Spiel um Platz 9
Dänemark - Estland 4:5

Spiel um Platz 11
Kanada - Polen 7:8 n.V.

Spiel um Platz 13
Australien - Thailand 6:5

Spiel um Platz 15
Singapur - Philippinen 5:6 n.V.

 

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Tabellen

1.UHC Thun+5149.000
2.Ad Astra Obwalden+3649.000
3.Kloten-Dietlikon Jets+4041.000
4.UHC Sarganserland+1341.000
5.UHC Lok Reinach-135.000
6.Floorball Fribourg-334.000
7.Ticino Unihockey-932.000
8.UHC Grünenmatt-531.000
9.UHT Eggiwil-2929.000
10.RD March-Höfe Altendorf-2322.000
11.Regazzi Verbano UH Gordola-3318.000
12.Unihockey Langenthal Aarwangen-3715.000
1.UH Appenzell+3243.000
2.Aergera Giffers+2637.000
3.UH Lejon Zäziwil+2334.000
4.Unihockey Basel Regio+833.000
5.Chilis Rümlang-Regensdorf+1232.000
6.Floorball Uri+1529.000
7.Nesslau Sharks-1125.000
8.UH Red Lions Frauenfeld-816.000
9.Visper Lions-3814.000
10.UC Yverdon-597.000

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