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NLA Männer | Autor: Güngerich Etienne

Ein erster Höhepunkt

Von Donnerstag bis Sonntag treffen sich in Prag - gut vier Monate vor der Weltmeisterschaft - internationale Topteams zur 26. Austragung des Czech Open. In den höchsten Kategorien der Männer und Frauen sind sieben Schweizer Mannschaften vertreten.

Ein erster Höhepunkt Im letzten Jahr gewann Falun das Finalspiel gegen Pixbo mit 8:5. (Bild: Damian Keller)

Das Czech Open gilt in der Unihockeyszene als das traditionsreichste, grösste, bestbesetzte Vorbereitungsturnier der Welt. Seit der ersten Austragung 1993 ist das Turnier stetig gewachsen. Insgesamt 243 Teams kämpfen in verschiedenen Kategorien um den Titel. In den beiden höchsten Kategorien, der «Elite Male» und der «Elite Female», sind es jeweils 16 Teams. 32 weniger starke, aber dennoch ambitionierte Mannschaften duellieren sich in der Spielklasse «Pro Male». Dazu kommen 131 Teams für die in der Kategorie «Open» vor allem der Spass und das Zusammensein im Vordergrund steht.

Premiere für den Vizemeister
Die Schweiz wird bei den Frauen durch drei Vereine vertreten: den Kloten-Dietlikon Jets, den Red Lions Frauenfeld und den Hot Chilis Rümlang-Regensdorf aus der NLB. Für den neu gegründeten Klub Kloten-Dietlikon Jets (Fusion zwischen den Kloten-Bülach Jets und dem UHC Dietlikon) ist es die erste Teilnahme in der tschechischen Hauptstadt - dies wohl durch den neuen Headcoach Radomir Malecek geschuldet, der in seiner Heimat auf viele Kontakte zurückgreifen kann. Maleceks ex-Team Bern Burgdorf ist dagegen nach etlichen Teilnahmen nicht mehr dabei. Der neue Übungsleiter des Vizemeisters bekommt es in der Gruppenphase mit der tschechischen U19-Auswahl, Tempish Vitkovice (Cze) und dem finnischen Team PSS zu tun - eine machbare Aufgabe. Schwieriger wird es dagegen für die Red Lions (Pixbo/Swe, Chodov/Cze, Panthers Prag/Cze) und die Hot Chilis (Umea/Swe, Ostrava/Cze, Osowa Gdansk/Pol).

Wer in der Vierergruppe nach drei Spielen die ersten beiden Plätze belegt, kommt in die Zwischenrunde mit zwei anderen Gruppenbesten. Aus der neuformierten Vierergruppe (die Punkte aus der ersten Phase werden mitgenommen), ziehen dann wiederum die drei Besten in den Viertelfinal ein. Doch auch wer nach der Gruppenphase keine Punkte holt, kann sich noch über den 1/16- und 1/8-Final für den Viertelfinal vom Samstag qualifizieren. Tönt alles etwas kompliziert, sorgt aber dafür, dass es für alle Teams in jedem Spiel um etwas geht und alle mindestens vier Partien bestreiten.

Rekordmeister nicht mehr dabei
Bei den Männern wird die Schweizer Nationalliga sogar durch vier Teams vertreten. Schweizer Meister Floorball Köniz nimmt bereits zum sechsten Mal hintereinander teil und strebt mit dem neuen Trainer Jyri Korsman mindestens den Viertelfinal an. Vor drei Jahren scheiterten die Berner erst im Final an Pixbo Wallenstam. Die Gruppe mit Ostrava (Cze), Chodov (Cze) und Nokian (Fin) ist schwierig, aber lösbar.

Als das Überraschungsteam des letzten Jahres gilt B-Ligist Floorball Thurgau. Die Ostschweizer - 2016 Sieger in der Kategorie «Pro» - galten als krasser Aussenseiter, stürmten aber bis in den Viertelfinal. In diesem Jahr bekommen sie es mit Pixbo Wallenstam (Swe), Sparta Prag (Cze) und dem tschechischen Vizemeister Vitkovice zu tun. Schwierig ist auch die Gruppe von Zug United mit EräViikingit (Fin), Bohemians Prag (Cze) und dem SSL-Team Höllviken.

Rekordmeister Wiler-Ersigen galt jahrelang als Stammgast des internationalen Vorbereitungsturniers, erreichte gar dreimal den Final. In dieser Saison verzichtet der Cupsieger jedoch auf eine Teilnahme. Dafür sind die Unihockey Tigers wieder dabei. Die Emmentaler treffen auf Otrokovice (Cze), Tatran Stresovice (Cze) und IBF Falun (Swe). In der Pro-Kategorie spielen mit Ad Astra Sarnen (NLB) und den U21-Teams von Köniz, Zug und Langnau vier weitere Schweizer-Mannschaften.

Die ersten Spiele werden am Donnerstag ausgetragen (2x20 Minuten). Am Samstag kommt es zum Viertel- und Halbfinal (3x20 Minuten), ehe am Sonntag die Finalspiele aller Kategorien stattfinden. Sämtliche Partien der höchsten Männer-Kategorie werden per Livestream übertragen. Das unihockey.ch-Team wird während des ganzen Turniers live vor Ort sein und euch täglich mit den wichtigsten News informieren.

Homepage Czech Open

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Tabellen

1.Grasshopper Club Zürich74:3532
2.SV Wiler-Ersigen92:4930
3.Floorball Köniz73:6327
4.UHC Alligator Malans73:5024
5.UHC Uster63:6820
6.Tigers Langnau74:7719
7.Zug United91:8318
8.Chur Unihockey66:8017
9.HC Rychenberg Winterthur69:9515
10.Waldkirch-St. Gallen61:7714
11.UHC Thun66:899
12.Kloten-Dietlikon Jets58:946
1.piranha chur88:2936
2.Kloten-Dietlikon Jets76:3630
3.Skorpion Emmental Zollbrück65:4125
4.Unihockey Berner Oberland62:4124
5.Wizards Bern Burgdorf65:4023
6.UHC Laupen ZH35:6612
7.R.A. Rychenberg Winterthur36:6912
8.Zug United36:699
9.Aergera Giffers40:835
10.UH Red Lions Frauenfeld27:564
1.Ad Astra Sarnen100:6238
2.Unihockey Basel Regio94:6137
3.Floorball Thurgau95:7129
4.Ticino Unihockey81:8026
5.Unihockey Langenthal Aarwangen85:9124
6.UHC Sarganserland73:7422
7.Regazzi Verbano UH Gordola78:7521
8.I. M. Davos-Klosters82:8421
9.RD March-Höfe Altendorf75:9715
10.Floorball Fribourg56:7214
11.Pfannenstiel Egg65:8910
12.UHC Grünenmatt62:9010
1.FB Riders DBR53:4128
2.SU Mendrisiotto65:4426
3.Hot Chilis Rümlang-Regensdorf51:3426
4.Waldkirch-St. Gallen58:4123
5.Unihockey Basel Regio76:5622
6.UH Appenzell51:4417
7.UC Yverdon31:4713
8.UH Lejon Zäziwil47:5712
9.Floorball Uri34:568
10.UHC Trimbach30:765

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